LM_LogoDer LEERSTANDSMELDER Mainz nimmt seine Arbeit auf. Im Rahmen dessen veranstaltet die Schnittstelle5 in Kooperation mit dem LEERSTANDSMELDER und dem Geographischen Institut Mainz  die Konferenz „Strategien zur Öffnung und Nutzung von Leerständen“ (SA 25.10.2014 ab 14:00 Uhr // Ehem. Allianz-Haus, Mainz)

 

Privatisierungsprozesse von öffentlichen Räumen und Immobilien sind typische Prozesse neoliberaler Stadtentwicklung und führen zu steigenden Mieten, zu sozialer Spaltung, zu Verdrängung sowie zu sinkender Teilhabe und Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger an städtischem Raum. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen eine neue Lust am städtischen Leben und drängen zurück in die Innenstädte, sodass in den zentralen Lagen der Raummangel weiter zunimmt.

Diesen Entwicklungen stellen sich seit einigen Jahren deutschlandweit Initiativen und städtische Kollektive entgegen, die ihren Fokus auf innerstädtische Immobilienleerstände und Brachflächen legen und damit auf die paradoxe Situation von zunehmendem Raumdruck und steigenden Kosten gegenüber ungenutzten freien Flächen und Räumen aufmerksam machen. Mit neuen Strategien und Aneignungsprozessen versuchen diese Initiativen sich teils durch Kooperation mit den städtischen Verwaltungen und teils durch kreativen Protest neue Möglichkeitsräume an zu eignen.

Die in Mainz stattfindende Konferenz „Strategien zur Öffnung und Nutzung von Leerständen“ (SA, 25.10.2014, ab 14 Uhr) bringt Initiativen und Menschen aus Städten wie Hamburg, Frankfurt und Wien sowie aus Kaiserslautern, Stuttgart und Mainz zusammen um über die jeweilige Raumproblematik zu diskutieren und um sich über Erfahrungen im Umgang mit innerstädtischen Leerständen auszutauschen.

Im Anschluss an die Veranstaltung findet eine Soliparty für den Leerstandsmelder-Mainz statt, der vor kurzem online ging.

Barrierefrei! Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!