Schnittstelle5 gewinnt Brückenpreis 2014

Wir haben den Brückenpreis 2014 gewonnen! Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat uns die Auszeichnung in der Kategorie „Strukturen und Modelle der Engagementförderung vor Ort“ für unser Projekt „Zwischennutzung statt Leerstand“ in der Staatskanzlei in Mainz überreicht. Tolle Wertschätzung unserer Arbeit und schöner Ansporn, um weiter zu machen und Mainzer Leerstände mit Kunst, Kultur, sozialen Projekten zu beleben.

Bild: Gregor Arnold, Kulturdezernentin Marianne Grosse, Oliver Konter, Jakob Brauchle, Bastian Knobloch, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Cornelia Günauer, Nicola Diehl (v.l.). Es fehlen Benjamin Kashlan, Arne Stei, Franziska Mamitzsch.

Die Pressemeldung der Staatskanzlei findet ihr hier!

Neue Zwischennutzung: “ZWEI-BLICKE” (Werksschau) // Ehemaliges Allianzhaus

Eine neue Zwischennutzung für Mainz: Ab dem 05. Dezember 2014 beginnt die Ausstellung “ZWEI-BLICKE im ehemaligen Allianzhaus!!

 

ZWEI-BLICKE heißt die Werkschau von Connie Hesse und Judita Lampe im Allianzhaus.

AS_Lampe

Connie Hesse verarbeitet eigene Wahrnehmungen, Erfahrungen und Erinnerungen in Kombination mit Text/Schrift sowie einer erweiterten Bandbreite von Handwerkszeug wie Ölkreide, Zeichenstift und Collagematerial zu erzählerischen Bildern und mannigfaltigen Erzählformen.
Judita Lampe schätzt das Sinnliche der Malerei und beschäftigt sich mit dem Thema des Farbauftrags. Sie entwickelt aus dem individuellen Pinselstrich als ein Kern des Malerischen und dem Gestischen als ganze Körperbewegung im Prozess des spielerischen Erfindens ihre Bildsprache.

Beiden Malerinnen ist das Experiment, die Serie und der gelenkte Zufall gemein. Beide bewegen sich im weiten Raum des L´art pour l´art.
In der Ausstellung werden durch die Hängung im großartigen Raum des Allianzhauses Unterschiede und Gemeinsamkeiten deutlich. (JL

 

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Die Schnittstelle5 freut sich auf eine schöne Wiederbelebung von Leerstand. Kommt vorbei!!

Konferenz „Strategien zur Öffnung und Nutzung von Leerständen“ // Start von LEERSTANDSMELDER Mainz

LM_LogoDer LEERSTANDSMELDER Mainz hat seine Arbeit aufgenommen! Im Rahmen dessen veranstaltete die Schnittstelle5 in Kooperation mit dem LEERSTANDSMELDER und dem Geographischen Institut Mainz  die Konferenz „Strategien zur Öffnung und Nutzung von Leerständen“ (SA 25.10.2014 ab 14:00 Uhr // Ehem. Allianz-Haus, Mainz)

 

Privatisierungsprozesse von öffentlichen Räumen und Immobilien sind typische Prozesse neoliberaler Stadtentwicklung und führen zu steigenden Mieten, zu sozialer Spaltung, zu Verdrängung sowie zu sinkender Teilhabe und Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger an städtischem Raum. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen eine neue Lust am städtischen Leben und drängen zurück in die Innenstädte, sodass in den zentralen Lagen der Raummangel weiter zunimmt.

Diesen Entwicklungen stellen sich seit einigen Jahren deutschlandweit Initiativen und städtische Kollektive entgegen, die ihren Fokus auf innerstädtische Immobilienleerstände und Brachflächen legen und damit auf die paradoxe Situation von zunehmendem Raumdruck und steigenden Kosten gegenüber ungenutzten freien Flächen und Räumen aufmerksam machen. Mit neuen Strategien und Aneignungsprozessen versuchen diese Initiativen sich teils durch Kooperation mit den städtischen Verwaltungen und teils durch kreativen Protest neue Möglichkeitsräume an zu eignen.

Die in Mainz stattfindende Konferenz „Strategien zur Öffnung und Nutzung von Leerständen“ (SA, 25.10.2014, ab 14 Uhr) brachte Initiativen und Menschen aus Städten wie Hamburg, Frankfurt und Wien sowie aus Kaiserslautern, Stuttgart und Mainz zusammen. Gemeinsam sprachen die in einen Mainzer Leerstand eingeladenen Initiativen über die jeweilige vorliegende Raumproblematik und über ihre eigenen Herangehensweisen, den Umgang und die Erfahrungen mit innerstädtischen Leerständen. Die Beiträge reichten von Sichtweisen pragmatischer, unpolitischer Zwischennutzungen über Kooperationen mit Immobilienbesitzern und anderen städtischen Akteuren bis hin zu strategischen Bündnissen der Recht auf Stadt-Bewegung.

Im Anschluss an die Veranstaltung fand eine Soliparty für den Leerstandsmelder-Mainz statt.

Die Schnittstelle5 bedankt sich an dieser Stelle bei allen Referenten, Unterstützern, Freunden und Interessierten.

Wir freuen uns sehr, dass der Leerstandsmelder seine Arbeit aufgenommen hat. Aber jetzt geht es erst los! Die Plattform bietet die einfache Möglichkeit, leerstehende Räume und Brachflächen für das Mainzer Stadtgebiet und alle anderen auf leerstandsmelder.de eingetragenen Städte zu erfassen. Die Plattform ist offen strukturiert, einfach zu bedienen und vor allem: Sie braucht Eure Unterstützung! Helft mit Möglichkeitsräume zu finden! Beteiligt Euch, nehmt Teil und besucht den Leerstandsmelder Mainz!