„Platz gemacht!“ – Die Schnittstelle5 lädt ein zum Straßenfest!!

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Für die Nutzung öffentlicher Räume! – Diesem Gedanken folgend lädt die Schnittstelle5 – Raum für Stadtentwicklung und urbane Projekte e.V. zu ihrem Straßenfest „Platz gemacht!“ ein. Das Fest findet statt am

Samstag, 25. Juli 2015,

ab 14 Uhr,

vor dem Büro der Schnittstelle5,

Kirschgarten 1 / Hollagäßchen,

55116 Mainz.

 

Das Fest macht Platz für Kinderprogramm, u. a. mit den ehrenamtlichen Vorlesern, Kaffee, Kuchen, kalte Getränke, Schnitten von der Schnittstelle, Kunst, Kultur und Livemusik an einem gemütlichen Ort – mitten in der Stadt! Der analoge Leerstandsmelder zeigt die Leerstände und die durch die Schnittstelle5 realisierten Zwischennutzungen von Mainz. Alle Gäste sind eingeladen, weitere Leerstände per Pinnnadel zu markieren. Außerdem gibt es Infos zu Leerstand und Zwischennutzung, zur Arbeit des Vereins und viel Platz mitten in der Stadt zum Sitzen, Erzählen und der Musik lauschen für Alle!

Um 14 Uhr startet ein kleiner Leerstandsspaziergang, Start- und Endpunkt sind das Büro der Schnittstelle5 (s.o.).

In diesem Jahr gibt es zum Fest Flyer, manche mit Motiv, manche mit einer leeren Fläche. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, in die leeren Flyer ihre Ideen für die Stadt Mainz zu schreiben oder zu malen. In der „Stadtgalerie der Wünsche“ werden die Ideen auf dem Fest gesammelt und ausgestellt und im Nachgang an die Stadt Mainz übergeben.

Die Schnittstelle5 möchte allen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zum Fest ermöglichen, daher wird (fast) alles gegen Spende angeboten.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Über eine Ankündigung freuen wir uns.

  

Pressekontakt:
Nicola Diehl, #0177 – 7438324, info@schnittstelle5.de

Konferenz „Strategien zur Öffnung und Nutzung von Leerständen“ // Start von LEERSTANDSMELDER Mainz

LM_LogoDer LEERSTANDSMELDER Mainz hat seine Arbeit aufgenommen! Im Rahmen dessen veranstaltete die Schnittstelle5 in Kooperation mit dem LEERSTANDSMELDER und dem Geographischen Institut Mainz  die Konferenz „Strategien zur Öffnung und Nutzung von Leerständen“ (SA 25.10.2014 ab 14:00 Uhr // Ehem. Allianz-Haus, Mainz)

 

Privatisierungsprozesse von öffentlichen Räumen und Immobilien sind typische Prozesse neoliberaler Stadtentwicklung und führen zu steigenden Mieten, zu sozialer Spaltung, zu Verdrängung sowie zu sinkender Teilhabe und Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger an städtischem Raum. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen eine neue Lust am städtischen Leben und drängen zurück in die Innenstädte, sodass in den zentralen Lagen der Raummangel weiter zunimmt.

Diesen Entwicklungen stellen sich seit einigen Jahren deutschlandweit Initiativen und städtische Kollektive entgegen, die ihren Fokus auf innerstädtische Immobilienleerstände und Brachflächen legen und damit auf die paradoxe Situation von zunehmendem Raumdruck und steigenden Kosten gegenüber ungenutzten freien Flächen und Räumen aufmerksam machen. Mit neuen Strategien und Aneignungsprozessen versuchen diese Initiativen sich teils durch Kooperation mit den städtischen Verwaltungen und teils durch kreativen Protest neue Möglichkeitsräume an zu eignen.

Die in Mainz stattfindende Konferenz „Strategien zur Öffnung und Nutzung von Leerständen“ (SA, 25.10.2014, ab 14 Uhr) brachte Initiativen und Menschen aus Städten wie Hamburg, Frankfurt und Wien sowie aus Kaiserslautern, Stuttgart und Mainz zusammen. Gemeinsam sprachen die in einen Mainzer Leerstand eingeladenen Initiativen über die jeweilige vorliegende Raumproblematik und über ihre eigenen Herangehensweisen, den Umgang und die Erfahrungen mit innerstädtischen Leerständen. Die Beiträge reichten von Sichtweisen pragmatischer, unpolitischer Zwischennutzungen über Kooperationen mit Immobilienbesitzern und anderen städtischen Akteuren bis hin zu strategischen Bündnissen der Recht auf Stadt-Bewegung.

Im Anschluss an die Veranstaltung fand eine Soliparty für den Leerstandsmelder-Mainz statt.

Die Schnittstelle5 bedankt sich an dieser Stelle bei allen Referenten, Unterstützern, Freunden und Interessierten.

Wir freuen uns sehr, dass der Leerstandsmelder seine Arbeit aufgenommen hat. Aber jetzt geht es erst los! Die Plattform bietet die einfache Möglichkeit, leerstehende Räume und Brachflächen für das Mainzer Stadtgebiet und alle anderen auf leerstandsmelder.de eingetragenen Städte zu erfassen. Die Plattform ist offen strukturiert, einfach zu bedienen und vor allem: Sie braucht Eure Unterstützung! Helft mit Möglichkeitsräume zu finden! Beteiligt Euch, nehmt Teil und besucht den Leerstandsmelder Mainz!

 

 

Konferenz „Strategien zur Öffnung und Nutzung von Leerständen“ // Start von LEERSTANDSMELDER Mainz

LM_LogoDer LEERSTANDSMELDER Mainz nimmt seine Arbeit auf. Im Rahmen dessen veranstaltet die Schnittstelle5 in Kooperation mit dem LEERSTANDSMELDER und dem Geographischen Institut Mainz  die Konferenz „Strategien zur Öffnung und Nutzung von Leerständen“ (SA 25.10.2014 ab 14:00 Uhr // Ehem. Allianz-Haus, Mainz)

 

Privatisierungsprozesse von öffentlichen Räumen und Immobilien sind typische Prozesse neoliberaler Stadtentwicklung und führen zu steigenden Mieten, zu sozialer Spaltung, zu Verdrängung sowie zu sinkender Teilhabe und Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger an städtischem Raum. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen eine neue Lust am städtischen Leben und drängen zurück in die Innenstädte, sodass in den zentralen Lagen der Raummangel weiter zunimmt.

Diesen Entwicklungen stellen sich seit einigen Jahren deutschlandweit Initiativen und städtische Kollektive entgegen, die ihren Fokus auf innerstädtische Immobilienleerstände und Brachflächen legen und damit auf die paradoxe Situation von zunehmendem Raumdruck und steigenden Kosten gegenüber ungenutzten freien Flächen und Räumen aufmerksam machen. Mit neuen Strategien und Aneignungsprozessen versuchen diese Initiativen sich teils durch Kooperation mit den städtischen Verwaltungen und teils durch kreativen Protest neue Möglichkeitsräume an zu eignen.

Die in Mainz stattfindende Konferenz „Strategien zur Öffnung und Nutzung von Leerständen“ (SA, 25.10.2014, ab 14 Uhr) bringt Initiativen und Menschen aus Städten wie Hamburg, Frankfurt und Wien sowie aus Kaiserslautern, Stuttgart und Mainz zusammen um über die jeweilige Raumproblematik zu diskutieren und um sich über Erfahrungen im Umgang mit innerstädtischen Leerständen auszutauschen.

Im Anschluss an die Veranstaltung findet eine Soliparty für den Leerstandsmelder-Mainz statt, der vor kurzem online ging.

Barrierefrei! Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!